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Urlaubsmodelle

Je nach Land und Unternehmen gibt es Unterschiede bei den Urlaubsmodellen, so orientiert sich z.B. der Jahresabschluss mal am Eintrittsdatum des Mitarbeiters, mal ist es ein 'global' gültiges Datum (i.d.R. 31.12., bzw. 1.1.). Mal baut sich der Urlaubsanspruch Monat für Monat auf, mal gilt er ab Eintritt/Jahresbeginn voll (sozusagen in 'Vorleistung', bzw. ab Beendigung der Probezeit). Auch der Urlaubsanspruch, so wie die Regelungen zum Verfall des Resturlaubs im Folgejahr können variieren. All dies läßt sich in rexx abbilden.

Bei Neuerstellung oder im Bearbeitenmodus (Klick auf blaue Bezeichnung des entsprechenden Urlaubsmodells) sind außer der "Bezeichnung", dem "Jahresabschlusstag" (Manuell oder Eintrittsdatum) und dem "Datum Jahresabschluß (tt.mm)" keine weiteren Angaben zu machen - diese erfolgen direkt in der Mitarbeiterakte:

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Bei der Erfassung von neuen Mitarbeitern kann im Urlaubsmodell ein Vorgabemodell gewählt werden. Per Standard sind das Modelle für Deutschland, International, Österreich und Schweiz. Sie können diese Modelle selbst verwalten und ergänzen. In jedem dieser Modelle kann die Vorgabe für den Jahresabschlusstag gewählt werden: Entweder manuelle Eingabe, oder eine automatische Orientierung am Eintrittsdatum des Mitarbeiters.

Bei der Auswahl des Urlaubsmodells 'Österreich' wird automatisch das Eintrittsdatum als Stichtag für die Urlaubs-berechnung herangezogen. Es kann dann kein Stichtag eingetragen werden.
Urlaubsanspruch runden?

Das Urlaubsmodell im Personalsetup und der Personalakte bietet Ihnen neuerdings die Möglichkeit, die Rundung des automatisch errechneten Teilurlaubs bei unterjährigem Eintritt selber festzulegen:
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Dabei kann zwischen folgenden Optionen im Feld "Urlaubsanspruch runden" gewählt werden:
  • Keine Rundung: Der Teilurlaub wird auf eine Kommastelle genau gerundet. Es handelt sich hier derzeit um die maximale Genauigkeit für Urlaubstage im Abwesenheitsmanagement.
  • Kaufmännisch: Es wird kaufmännisch gerundet, wie es bisher immer der Fall war und bei allen Kunden als Default hinterlegt wurde. Ein Berechnungsergebnis von 2,41 Tagen ergibt somit 2 Tage, 2,51 Tage ergeben 3 Tage.
  • Aufrunden: Es wird immer auf eine Ganzzahl aufgerundet.
  • Abrunden: Es wird immer auf eine Ganzzahl abgerundet.
  • Halbe Tage: Es wird kaufmännisch auf halbe Tage gerundet. 2,41 Tage ergeben somit 2,5 Tage, 2,76 hingegen 3 Tage und 2,24 ergeben 2 Tage.
  • Angebrochene halbe Tage: Es wird immer auf einen halben Tag aufgerundet. 2,41 = 2,5 bzw. 2,76 = 3 bzw. 2,24 = 2,5 Tage.
Diese neue Einstellung hat keinen Einfluss auf die manuelle Eingabe von Teilurlaub.

Bei Bestandskunden ist die neue Einstellung initial auf 'Kaufmännisch' gesetzt.
Manuelle Korrektur, Verfall & Abgeltung

Sollte für den automatischen Verfall des Resturlaubs kein Wert hinterlegt sein (vgl. screenhsot oben: 'Verfall Resturlaub n. Monaten': 'nein'), kann ein manueller Verfall, sowie eine Korrektur oder auch Abgeltung von Urlaubstagen wie folgt vorgenommen werden:

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Historie

Um Änderungen an für den Mitarbeiter geltenden Vereinbarungen zum Urlaub abzubilden, sollte dies stets in Form der Neuzuweisung mit eigenem Urlaubsmodell geschehen, statt ein bestehendes Modell abzuändern (=zu überschreiben). Nur durch die Neuerfassung baut sich eine Historie auf.
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