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Qualifizierungsystem

Qualifizierungssysteme (Q-systeme) bilden die Grundlage zur Bewertbarkeit von u.a. Mitarbeiterkompetenzen (Ausprägung Skills), oder auch Umfragen innerhalb Ihres rexx HR.

So setzt sich z.B. die Bewertung einer Umfrage aus den durchschnittlichen Befragungsergebnissen zusammen und basiert auf den Qualifizierungssystemen, welche bei den Fragen hinterlegt sind.
Beispiel: Das Qualifizierungssystem „Standard“ hat die Auswahlmöglichkeiten „Sehr gut“, „Gut“, „Mittel“, „Gering“ und „Keine“. Zu den möglichen Auswahlwerten sind die zu erreichenden Prozentwerte definiert. Je nachdem, wie viele Teilnehmer wie häufig welchen Wert in einer Umfrage auswählen, berechnet sich somit die Gesamtbewertung.
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Neuanlage / Pflege von Q-Systemen
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Nebst der Bezeichnung und Sortierungsfolge der Werte (Auf-/Absteigend) legen Sie pro Q-System einen Typ (1) fest. Dieser kann

> Fix (vorgegebene Werte als Auswahlliste, s.u. Beispiel a),

> eine frei angebbare Ganzzahl,

> eine frei angebbare Kommazahl, oder

> ein Datum sein
  • Beispiel a): Fixes Q-System bei der Zielerfassung/-setzung > Auswahl vorgegebener Werte aus Liste:
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  • Beispiel b): Freies* Datum (*das Datumsformat muß dabei dem vorgegebenen Format entsprechen):
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Über die Modulwahl (2) schalten Sie das Q-system entsprechend zur Nutzung in den Zielvereinabrungen, Umfragen etc. frei. Die Sortierung (3) der Auswahlwerte kann ab- oder aufsteigend erfolgen.

Über die Angabe der Min. und Max. Punkte (4) legen Sie den Rahmen fest, in welchem sich die Stufen bewegen sollen (in u.a. Bild sind dies 0-4 Punkte).
Hinweis:

Die Punkte hinter den Werten fixer Q-systeme sind nicht editierbar, da hier Systemberechnungen dran gekoppelt sind. Unter Angabe der Min. und Max. Punkte werden die Punkte hinter den vergebbaren Prozenten systemseitig berechnet.

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Neue Stufen/Werte erfassen Sie über gleichnamigen button (5), existierende Werte (6) werden durch Klick auf die blau verlinkte Bezeichnung editierbar.
Ziele mit freien Q-Systemen - nur IST-Wert anzeigen



Freie Qualifikationssysteme (kurz: Q-Systeme) dienen dazu, die Eingabe beliebiger Zahlenwerte zu ermöglichen, die dann für die Zielerreichung herangezogen werden. Z.B.: Umsatz soll 1 Mio Euro betragen (=Sollwert), der dann anhand des manuell festzulegenden IST-Wertes (z.B.: 0,5 Mio hat der Mitarbeiter erreicht) zu einer Zielerreichung führt (hier 50%).



In best. Szenarien kann jedoch die manuelle Festlegung des Sollwertes entfallen, da dieser für alle Ziele identisch ist - und zwar immer. Selbiges gilt für Minimum/Maximum. Dies findet z.B. Anwendung, wenn mit festen Sollwerten für die Zielerreichung gearbeitet wird (der Sollwert z.B. immer 100% beträgt). Um dem User in solchen Fällen eine wiederholte manuelle Erfassung von "100" beim Sollwert zu 'ersparen' (auch kann es hierbei schnell zu Fehlern kommen, da ja im Prinzip beliebige Werte erfasst werden können), wurde nun für die freien Q-Systeme ein Schalter "Nur Istwert zeigen" geschaffen.

Bei Auswahl sieht dies bei der Zielerfassung/-bearbeitung dann folgendermaßen aus (ganz unten "Ist*"):

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...während es ohne diesen Schalter so aussehen würde (sh. unterster Bereich, rot umrahmt - je nach Anzahl der Q-Stufen können es auch noch mehr IST-Eingabefelder sein):

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Häufig wird auf die freien Q-Systeme zurückgegriffen, wenn mit einer Zielerreichung > 100 % gearbeitet wird - was bis dato bei fixen Q-systemen nicht möglich war. Das ist zwar nicht wirklich zwingend notwendig, da wir bei fixen Q-Systemen auch ein 100%-Maximum als beliebiges Maximum im Ziel darstellen können, allerdings vereinfacht es natürlich die Rechnerei und die Nachvollziehbarkeit, wenn in diesen Fällen tatsächlich mit Erreichungsgraden > 100% operiert werden kann. Daher ist es nun möglich, auch fixe Q-Systeme mit Zielerreichungs-Prozentwerten > 100% anzulegen.
Bewertung(en) nicht berücksichtigen

rexx HR bietet versch. Möglichkeiten, Skill-Einschätzungen aus den Beurteilungen in Gesprächen oder dem Skillimatching (Schema, Stelle) herauszunehmen. So zum Beispiel die Skillattribute "Gewichtung" und "Relevant für Matching". Wenn Gewichtung = 0 oder Relevant für Matching = nein wird ein solches Skill nicht in das Gesamtergebnis eines Gespräches oder in das Matching einfließen.

Was aber im Gesprächsbogen tun, wenn ein bestimmtes Skill / Beurteilungskritierium nur für bestimmte Positionen (z.B. Führungskräfte) bewertet werden soll, für andere Positionen aber nicht?

Dann ist die beste Methode unterschiedliche Gesprächsbögen mit unterschiedlichen Skillschemata (Beurteilungskriterien) anzulegen.

Wenn nun erst im Gespräch vom Gesprächsmanger (GM) on-the-fly entschieden wird, welche Skills zu bewerten sind, kann man die zu beurteilenden Skills/Kriterien dynamisch durch den Platzhalter ##pg_neues_skill_BUTTON / ##pg_neue_skills hinzufügen.

Wenn all diese Ansätze nicht passen, bietet rexx noch eine weitere Lösung: Das Flag "Bewertung berücksichtigen".

Man benennt hierzu z.B. eine Q-Stufe "Nicht zu bewerten" und setzt "Bewertung berücksichtigen=Nein". Jetzt würden in einem Gespräch alle Skills, die auf diesen Wert gesetzt sind, nicht in die Gruppen-/Gesamtbewertung der Skills einfließen.
Hinweis: Das Nicht-Bewerten-Flag wirkt nicht nur in Gesprächen, sondern auch beim Skillmatching.

Der ggf. noch bekannte Umfragen-Schalter "Enthaltung ja/nein" wurde abgeschafft, da eine Nicht-bewertbarkeit / Enthaltung besser über eine Nicht-bewerten-Q-Stufe abgebildet werden kann.

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